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Schreibe, wie du redest, so schreibst du schön.

Gotthold Ephraim Lessing    

Schreibe, wie du redest, so schreibst du schön.






Gotthold Ephraim Lessing


   

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Kleine Künstler - ganz groß. Der Kinderchor am Rhein

Sie stehen als Lebkuchenkinder in „Hänsel und Gretel“ auf der Bühne, besingen das Schicksal der von Eis umgürteten Prinzessin in Puccinis „Turandot“, tollen als wildgewordene Rasselbande in „La Bohème“ über den Weihnachtsmarkt, verkörpern die Schar der Ministranten in „Tosca“ und beleben mit ihrem Spiel und ihren jungen Stimmen zahlreiche weitere Opern wie „I Pagliacci“, „Carmen“, „Die Frau ohne Schatten“, „Pique Dame“, „Werther“ oder „Der Rosenkavalier" - die Kinderchöre in der Oper. Dass sie noch viel mehr sein können, als der frisch klingende und muntere Farbtupfer in einer „norm alen“ Inszenierung, das beweisen in dieser Spielzeit die insgesamt sechzig Kinder des Kinderchors der Deutschen Oper am Rhein zusammen mit der Akademie für Chor und Musiktheater in der Uraufführung der Oper „Pinocchio“: Hier singen und spielen sie nämlich die Hauptrolle. - Ein Beitrag  für die Musiktheater-Zeitschrift Oper & Tanz . Foto: Daniel Senzek (Deutsche Oper am Rhein) ANFÄNGE Begonnen hatte...

"Die Frau ohne Schatten" auf dem Seziertisch bei Peter Konwitschny

Bordsteinschwalben, Luxusschlitten, Genlabor, jede Menge Revolver, ein wütendes Publikum, die fast schon mörderische Frage, wer hier warum Regie führte - und weshalb der Abend trotz aller Kritik einfach wunderbar ist. - Ein Beitrag für DAS OPERNMAGAZIN Bei Stückbeginn eröffnet sich dem Zuschauer der Blick auf eine schmucklose, in rötliches Licht getauchte Tiefgarage. Prostituierte in Latexklamotten, Netzstrümpfen und High Heels lehnen in branchentypischer Haltung an den Wänden. Einem luxuriösen Benz entsteigen gefährlich aussehende Männer in Lederkleidung, mit Sonnenbrillen, Glatzen und dem üblichen Equipment. Geldkoffer werden übergeben, Schüsse fallen, mit ihnen gehen direkt auch etliche der Gangster zu Boden; und während man als Zuschauer in den ersten Minuten noch eifrig bemüht ist, das Bühnengeschehen gedanklich irgendwie mit den Übertiteln übereinzubringen, hat bereits ein Blowjob an der geöffneten Autotür stattgefunden.  Eigentlich steht jetzt nur noch die Frage, ob es sich ...

über mich

In Dresden geboren,  aufgewachsen in (Ost-)Berlin Abitur am Evangelischen Gymnasium Potsdam-Hermannswerder Diplom im Fach Gesang/Musiktheater an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar. Preisträgerin beim Opernfestival "Kammeroper Schloss Rheinsberg" und Stipendiatin der Münchner Singschul'. Befassung mit Musiktheaterregie: Inszenierung der Oper "Dido und Aeneas" am Studiotheater Belvedere Weimar sowie weitere eigene Regieprojekte -  Workshops bei Joachim Herz und Peter Konwitschny Engagements als Solistin am Mittelsächsischen Theater Freiberg und am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin -  Mitglied des Opernchors an der Deutschen Oper am Rhein seit 1996 Innere Ausrichtung: Buddhismus, Meditation, Spiritualität - Mitbegründerin einer Sangha in der Tradition von Thich Nhat Hanh in Düsseldorf. Tätigkeit als freie Autorin (u.a. auf diesem Blog , für DAS OPERNMAGAZIN und bei der Musiktheaterzeitschrift "Oper&Tanz"). Hobbyfotografi...